Sachstandsbericht der Firma Steg und Vorstellung des Rahmenplans Rathausquartier/Keltereiviertel

Am Donnerstag, den 13.10.2011 fand in der Sporthalle am Weberborn die Bürgerinformationsveranstaltung zum Rahmenplan Rathausquartier / Keltereiviertel statt.

Hier haben Sie nochmals die Möglichkeit, Einblicke in die Präsentation der Firma Steg und dem vorgestellten Rahmenplan zum Rathausquartier und des Keltereiviertels zu erhalten.

Für Anregungen oder Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

Ergebnisbericht der STEG Stadtentwicklungsgesellschaft

Der Ergebnisbericht der STEG Stadtentwicklungsgesellschaft, die den Markt Goldbach in den Aufgaben der Ortskernsanierung berät und unterstützt, liegt inzwischen vor und wurde in diesem Beitrag zur Verfügung gestellt.
Der Bericht fasst die Ergebnisse der verschiedenen Befragungen und Gutachten sowie der eigenen Untersuchungen und Ermittlungen zusammen und zeigt mögliche Entwicklungsalternativen auf.

Ohne die aktive Unterstützung vieler Bürgerinnen und Bürger, die nicht die Mühe des Ausfüllens der verschiedenen Fragebögen gescheut haben, wäre die Erstellung des Berichts in dieser Form nicht möglich gewesen. Für diese Mitwirkung bedanken wir uns deshalb recht herzlich.

Eine weitere Untersuchung mit Ausgabe von Fragebögen beleuchtet die energetische Situation der Bebauung im Innenort und mögliche Varianten eines energetischen Rahmenplanes. Hierfür zeichnete die Energieagentur Unterfranken verantwortlich.

Dieser Bericht wird in der Marktgemeinderatsitzung am 09. Juli vorgestellt. Hierzu sind interessierte Bürgerinnen und Bürger natürlich recht herzlich eingeladen.

Weitere Informationen zu den oben genannten Berichten möchten wir Ihnen nachstehend zur Verfügung stellen:

Ergänzendes Informationsmaterial erhalten Sie hier:
- Um zum KfW- Infodienst zu gelangen, klicken Sie auf Infoflyer-KFW.pdf
- Um den Info Flyer zum Stadtumbau West anzuzeigen, klicken Sie auf InfoflyerStadtumbau.pdf
- Um Informationen zur Förderung - Grundlagen und Möglichkeiten anzuzeigen, klicken Sie auf Förderung.pdf
- Um einschlägige Paragraphen für erhöhte steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten zu erhalten, klicken Sie auf GesetzlicheGrundlage.pdf
- Um zur Gestaltungssatzung mit Festsetzungen zur Ortsbildpflege zu gelangen, klicken Sie auf Gestaltungssatzung.pdf
- Um das kommunale Förderprogramm einzusehen, klicken Sie auf KommunalesFörderprogramm.pdf

Bedeutung des „Sanierungsgebiets“ und „Stadtumbaugebiets“

Im Mitteilungsblatt Nr. 03 wurde der Umgriff und die Bedeutung des „Sanierungsgebiets“ und „Stadtumbaugebiets“ erläutert.

Wesentliche bauliche Veränderungen in diesen Gebieten bedürfen nun einer Genehmigung des Marktes Goldbach, um zu vermeiden, dass Maßnahmen nicht konträr zu den Zielen der Ortskernsanierung erfolgen.

Als Hilfestellung für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger bietet der Markt Goldbach verschiedene Ausarbeitungen und Beratungsangebote an.

Zum einen wurde vom Ortskernsanierungsausschuss bereits eine Gestaltungssatzung vorberaten, die im März im Marktgemeinderat beschlossen werden soll. Diese Gestaltungssatzung beinhaltet, ähnlich wie in einem Bebauungsplan, Festsetzungen für die Gestaltung von Fassaden, Dächern, Nebengebäuden u. a.

Dazu begleitend wird jedoch auch ein Kommunales Förderprogramm verabschiedet, mit dem verschiedene Baumaßnahmen über das Städtebauförderungsprogramm finanziell gefördert werden können. Die endgültige Fassung soll ebenfalls in der Märzsitzung des Marktgemeinderates beschlossen werden.

Weiterhin steht den Grundstückseigentümern für Vorabinformationen zu geplanten Baumaßnahmen die Bauverwaltung im Rathaus oder bei Bedarf auch der uns beratende Städtebauarchitekt Prof. Gebhardt sowie das Planungsbüro STEG für Fragen und Anregungen zur Gestaltung und hinsichtlich Fördermöglichkeiten zur Verfügung.

Bitte nutzen Sie unser Beratungsangebot bereits frühzeitig, so dass keine Fördermöglichkeiten verloren gehen aber auch Kollisionen mit Vorschriften zur Ortskernsanierung vermieden werden können.

Abgabe Fragebogen für „Energetischen Rahmenplan“ zur Ortskernsanierung

Im Rahmen der Veröffentlichung im Mitteilungsblatt am 21.01.2010 (Ausgabe Nr. 03) über den Sachstandsbericht zur Ortskernsanierung wurde bereits darauf hingewiesen, dass der Markt Goldbach die Energieagentur Unterfranken mit der Erstellung eines energetischen Rahmenplans beauftragt hat.

Hierzu wurden Fragebögen an die Grundstückseigentümer und Mieter im städtebaulichen Untersuchungsgebiet verschickt.

Mit dem Ausfüllen des Fragebogens gehen Sie keinerlei Verpflichtung ein und es entstehen auch keinerlei Kosten. Im Gegenteil, für die Bemühungen der Fragebeantwortung erhalten Sie eine kostenlose Kurzanalyse „Energiecheck“ über den energetischen Zustand Ihres Gebäudes.

Wir bitten Sie um Ihre Mitwirkung durch Ausfüllen des Fragebogens. Bitte geben Sie diesen im Rathaus ab oder senden ihn direkt an die Adresse der Energieagentur Unterfranken.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Hinweis:
Die Daten werden von der Energieagentur Unterfranken im Auftrag der Gemeinde ausgewertet. Die Daten werden vertraulich behandelt.

Bestandsaufnahmen im Untersuchungsgebiet

Im Rahmen der Ortskernsanierung und den damit verbundenen vorbereitenden Planungen und Konzeptentwicklungen wurden am Mittwoch den 01. Juli 2009 und am Donnerstag den 02. Juli 2009 durch Mitarbeiter der STEG Stadtentwicklung GmbH Bestandsaufnahmen im Untersuchungsgebiet durchführt.

Ziele dieser Bestandsaufnahme waren:
1. Die Beurteilung des Ortskerns hinsichtlich seiner städtebaulichen Gestalt und Funktion im Gesamten;

Hierzu zählen beispielsweise das Erscheinungsbild und der bauliche sowie materielle Zustand von Straßenräumen und öffentlichen Plätzen.

  1. Die äußere Beurteilung der Gebäude hinsichtlich ihrer Funktion und Nutzung, des baulichen Zustandes sowie des gestalterischen Erscheinungsbildes und der Prägnanz für das Ortsbild Goldbachs;
    Hierbei steht die erste Einschätzung der Gebäude von Außen durch einen unabhängigen Betrachter im Vordergrund. Es ist daher nicht notwendig, dass die Eigentümer oder Bewohner anwesend sind, da Einzelgespräche bzgl. der Sanierungsmöglichkeiten nicht vorgesehen sind. Diesbezüglich ist geplant, zu einem späteren Zeitpunkt entsprechende Termine im Rahmen der Ortskernsanierung anzubieten, zu denen Frau Keil von der Firma STEG für Fragen und Antworten rund um die Sanierungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen wird.

  2. Die Beurteilung der privaten Grün-, Frei- und Hofflächen hinsichtlich ihrer Funktion sowie des materiellen und gestalterischen Erscheinungsbildes;
    Im Fokus stehen hier beispielsweise die Aufnahme der versiegelten privaten Flächen, die Erhebung alter Baumbestände sowie die Beurteilung der Freiflächengestaltung und der Grundstückseinfriedungen hinsichtlich des baulichen Zustands und des gestalterischen Erscheinungsbildes sowie deren städtebaulicher Bedeutung für das Ortsbild.

Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme sowie der Befragungen werden den Bürgerinnen und Bürgern in einem öffentlichen Termin vorgestellt werden.

Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern für Ihre aktive Unterstützung der Ortskernsanierung und werden Sie auch weiterhin an dieser Stelle über die Fortschritte informieren!

Ergebnisbericht aus der spontanen Kurzbefragung der Teilnehmer an den Informationsgesprächen am 11. und 12.05.09

Nach der Präsentation der Bedeutung des Förderprogramms „Stadtumbau West“ und der Erörterung von Fragen der Teilnehmer wurden diese zum Ende der Veranstaltung gebeten, auf einer Karteikarte zu notieren, was ihnen spontan Positives und Negatives zu Goldbach einfällt.

Es ergaben sich folgende 10 häufigste Nennungen:
A. Positives
1. Die neue Gestaltung der Aschaffenburger Straße.
2. Das sich Goldbach gut entwickelt hat.
3. Die neue Ortsumgehung, welche den Verkehr herausnimmt.
4. Der ortsansässige, gut erreichbare Einzelhandel.
5. Das Waldschwimmbad in Goldbach.
6. Die gute und übersichtliche Beschilderung.
7. Die gute Anbindung an die Autobahn.
8. Die Entwicklung und Förderung der (Jugend-)Vereine.
9. Die Mitsprache der Bürger bei öffentlichen Belangen.
10. Der aktive Bürgermeister.

B. Negatives
1. Der Parkplatzmangel in der Aschaffenburger Straße.
2. Die Parkplatzproblematik im Ortskern (Dauerparker etc.).
3. Das hohe Verkehrsaufkommen in vielen Straßen.
4. Die engen bzw. fehlenden Gehsteige in vielen Straßen.
5. Die vielen Großmärkte.
6. Das „Verlorengehen“ des ländlichen Flairs.
7. Das Fehlen von Cafés, Bistros, Biergärten u. Treffpunkten.
8. Die schlechten Busverbindungen nach 19:00 Uhr.
9. Die Gefährlichkeit einiger Kreuzungsbereiche.
10. Das Fehlen von seniorengerechten Wohnungen.

Bei der Auswertung ist insbesondere auffällig, dass sich bei der Frage nach dem was in Goldbach positiv auffällt ein eher heterogenes Bild durch die Antworten ergibt. Die Antworten auf die Frage nach dem eher negativen an Goldbach fokussieren sehr stark auf den Bereich Verkehr insbesondere Verkehrsaufkommen, Parkplatzsituation, Konfliktsituationen zwischen den Verkehrsteilnehmern. Dies sollte aber auch in unseren weiteren Planungen entsprechend Berücksichtigung finden was derzeit durch das Verkehrsgutachten und die damit verbundenen Analysen zunächst gewährleistet ist.

Einteilung des Untersuchungsgebietes in vier Teilbereiche

Das städtebauliche Untersuchungsgebiet für das Stadtumbau-Verfahren wurde in 4 Teilbereiche gegliedert. Die Grundstückseigentümer der Teilbereiche wurden zu entsprechenden Kleingruppengesprächen eingeladen.

Auftaktveranstaltung zum Stadtumbau West am 05.03.2009

Erfreulicherweise wurde der Markt Goldbach mit Schreiben vom 04.08.2008 vom Freistaat Bayern, vertreten durch die Regierung von Unterfranken, in das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm Teil III – Stadtumbau West aufgenommen.

Damit eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten für den Markt Goldbach, aber vor allem auch für Bürgerinnen und Bürger mit Hilfe von staatlichen Fördergeldern oder steuerlichen Abschreibungen sanierungsbedürftige und sanierungsfähige Bausubstanz im Ortskern zu modernisieren und in einem Gesamtkonzept ein lebenswertes Ortszentrum zu schaffen. Hierzu gehört neben baulichen Maßnahmen im Besonderen aber auch die Gestaltung der gesellschaftlichen Strukturen im Hinblick auf die Herausforderungen der aktuellen Trends, die unsere Zukunft maßgeblich prägen werden. Beispielhaft seien der demographische Wandel und der Klimawandel genannt.

Zum persönlichen Engagement in den Prozess zur Entwicklung unserer gesellschaftlichen Strukturen sind wir alle aufgerufen, die baulichen Maßnahmen des Ortskerns betreffen überwiegend die Eigentümer der Anwesen im so genannten Stadtumbaugebiet und richtet sich nach vorhandenen gesetzlichen Bestimmungen.

Nach § 171b Abs. 1 BauGB legt die Gemeinde das Gebiet, in dem Stadtumbaumaßnahmen durchgeführt werden sollen, durch Beschluss als Stadtumbaugebiet fest. Grundlage für diesen Beschluss bildet ein von der Gemeinde aufzustellendes städtebauliches Entwicklungskonzept, in dem die Ziele und Maßnahmen im Stadtumbaugebiet schriftlich darzustellen sind.

Um hinreichend konkrete bzw. qualifizierte Grundlagen hierfür zu ermitteln, werden die für ein Sanierungsverfahren verbindlichen, sog. „Vorbereitenden Untersuchungen“ gem. § 141 BauGB durchgeführt.

Die Marktgemeinde wird bei der Ausführung der gesetzlich vorgeschriebenen „Vorbereitenden Untersuchungen“ seitens der Firma STEG, Stadtentwicklung GmbH, unterstützt.

Im Rahmen der Durchführung der „Vorbereitenden Untersuchungen“ müssen nun verschiedene Stufen der Bürgerbeteiligung (Auftaktveranstaltung zur Bürgerinformation, „Zukunftswerkstatt“, Kleingruppengespräche, Fragebogen etc.) sowie eine Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange durch die STEG und die Verwaltung organisiert werden.

Sachstandsbericht der Firma Steg und Vorstellung des Rahmenplans für das Rathausquartier / Keltereiviertel

Am Donnerstag, den 13.10.2011 fand in der Sporthalle am Weberborn die Bürgerinformationsveranstaltung zum Rahmenplan Rathausquartier / Keltereiviertel statt.

Hier haben Sie nochmals die Möglichkeit, Einblicke in die Präsentation der Firma Steg und dem vorgestellten Rahmenplan zum Rathausquartier und des Keltereiviertels zu erhalten.