Atemschutzgerätepool auf Initiative des Marktes Goldbach gegründet

13 Bürgermeister unterzeichneten am Montag im Goldbacher Feuerwehrhaus die Zweckvereinbarung für einen Atemschutzgerätepool.

Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung zum Atemschutzgerätepool durch 13 Kommunen am 9.7.2018 im Feuerwehrhaus Goldbach konnte ein mehrjähriger Überzeugungs- und  Entscheidungsfindungsprozess abgeschlossen werden.
Basierend auf den guten Erfahrungen des im Jahr 2012 vom Markt Goldbach mit Wehren aus dem Landkreis und der Stadt Aschaffenburg initiierten Schlauchpools regte der Markt Goldbach einige Zeit später die Gründung eines Atemschutzgerätepools an, da der Landkreis im Feuerwehrhaus Goldbach ein Atemschutzzentrum mit Atemschutzwerkstatt betreibt.
Da der Landkreis keine Zuständigkeit für sich sah, nahm der Markt Goldbach die Organisation in die Hand.
Viele Informationen wurden eingeholt und an die Feuerwehren sowie Bürgermeister des Landkreises weitergegeben.
Seitens der Regierung von Unterfranken wurde die Initiative des Marktes Goldbach begrüßt und unterstützt. Das Vorhaben fiel auch unter die Bestimmungen des Freistaates Bayern zur Förderung der Interkommunalen Kooperation, nach der ein Zuschuss für den gemeinsamen Aufwand von 85 % geleistet wird.
Nachdem 13 Kommunen ihre Bereitschaft zur Teilnahme an einem Atemschutzgerätepool zugesagt hatten, erfolgte die Ausschreibung zur Beschaffung von rd. 170 Geräten.
Gegenüber früheren Anschaffungskosten einer Atemschutzvollausstattung von rund 3.000,- € bei Einzelbeschaffung wurden nun bei der Sammelbestellung nur noch knapp 1.100,- € fällig. Außerdem sinken die laufenden Kosten durch längere Wartungsintervalle.
Die Regierung von Unterfranken bewilligte einen Zuschuss von 63.815,- € für die Poolausstattung.
Die aktuellen Bemühungen dreier weiterer Landkreiskommunen zum Beitritt zeigt, dass der richtige Weg eingeschlagen worden ist, da dann schon 50 % der Landkreisgemeinden dem Atemschutzgerätepool angehören.


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