Hitzefolgen

Nach dem Trockenjahr 2018 konnten die Wasserreservoirs im Boden bislang noch nicht wieder aufgefüllt werden, was sich in vielerlei Hinsicht bemerkbar macht.
Deutlich erkennbar sind die vertrockneten Bäume, die den Wassermangel und die letzten Hitzeperioden mit Rekordtemperaturen nicht verkraftet haben.
Diese vertrockneten Bäume und Blätter, oder das dürre Gras der Wiesen sind leicht entzündlich und können dann zu Flächenbränden führen.

Jegliches Feuer, oder glimmende Zigaretten sind in diesem Umfeld zu meiden. Glas und andere als Brennglas wirkende Materialien können ebenfalls verheerende Brände entfachen.
Bitte sammeln Sie solche Materialien auf Ihren Spaziergängen in freier Natur auf, um eventuelle Selbstentzündungen zu verhindern. Das Wegwerfen solcher Materialien versteht sich von selbst als Tabu.

Nicht gefüllte Wasserreservoirs im Boden bedeuten auch geringere Quellschüttungen, aus denen wir über den Zweckverband für die Wasserversorgung der Aschafftalgemeinden (ZWA) unser Trinkwasser beziehen. Tagesspitzenverbräuche von über 6.000 m3 in unserer hiesigen Versorgungszone können über mehrere Tage hintereinander nicht mehr über die eigenen Quellen gedeckt werden, so dass ein Zukauf über die Aschaffenburger Stadtwerke erforderlich ist. Aber auch dort ist das Wasser nicht unendlich verfügbar, die Pegel der Brunnen sind nach dem letzten Trockenjahr bereits deutlich abgesunken.

Zur Reduzierung des Trinkwasserverbrauchs sind deshalb Einsparmöglichkeiten und der Einsatz von gesammeltem Regenwasser erforderlich.
Der Markt Goldbach hat neben der Gebührenpflicht von Regenwasser, das in den Kanal geleitet wird, die Förderung von Zisternen und Regenwassernutzung wieder eingeführt.

Der ZWA wird sich in einem eigenen Workshop mit Vorschlägen zur Wassereinsparung beschäftigen.

Bitte unterstützen Sie diese Bemühungen durch Ihr eigenes Verbrauchsverhalten.

Ihr Bürgermeister
Thomas Krimm


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