Weihnachtsbotschaft

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

zum Ausklang unseres denkwürdigen Jubiläumsjahres dürfen wir stolz, zufrieden und dankbar alle Eindrücke des Jahres noch einmal ganz ausgiebig Revue passieren lassen.
Wir erhalten dann einen außergewöhnlich reichhaltigen Bilderbogen aus den unterschiedlichsten Aktivitäten und dem kreativen Engagement so vieler beteiligter Vereine, Gruppierungen und Personen.
Ein schöneres Jubiläumsgeschenk hätten wir uns nicht wünschen können.
Aus der Vielfalt, aus der Verschiedenheit wurde eine unglaubliche Einheit, wie das schon Aristoteles formuliert hatte.
Die Themen unseres Leitmotivs, Vielfalt, Tradition, Gemeinschaft, Willkommenskultur, Gastfreundschaft, Geschichte, Junggeblieben oder Genuss finden sich alle in dieser Einheit wieder.
Da mir die passenden Worte und Formulierungen für den Dank an alle Beteiligte, an alle Akteure und die stillen Helfer im Hintergrund fehlen, sage ich einfach „herzlichsten Dank“.

Wie für den Künstler der Applaus der wahre Lohn ist, so war es bei all den Aktivitäten der Zuspruch.
Über das ganze Jahr hielt dieser Zuspruch aus der Bevölkerung Goldbachs und der Region unvermindert an. Darüber haben wir uns riesig gefreut und wir haben sehr gerne mit allen unseren Gästen gefeiert.
Auch bei unseren Gästen bedanken wir uns sehr herzlich.

Neben all den Jubiläumsaktivitäten ging aber auch das „ganz normale Leben“ gleichermaßen weiter und es wurde nicht minder gemeistert.
Im Beruf, in der Familie, in Vereinen, Organisationen und Institutionen, in KiTas und Schulen, in den Betrieben und in der Verwaltung, mit vielen Ehrenamtlichen in der Feuerwehr, den Hilfsdiensten, dem Asylhelferkreis, dem Mehrgenerationenhaus, der Nachbarschaftshilfe, dem Hospizdienst und vielen weiteren Bereichen wurde wieder Beachtenswertes geleistet, was nicht einfach als selbstverständlich angesehen werden soll.
Auch von außerhalb, von Behörden, Kommunen und der Politik haben wir viel Unterstützung erfahren.
Aus all diesen Leistungen wird erst die Basis geschaffen, die uns schließlich das unbeschwerte Feiern ermöglicht.

„Vergelt´s Gott“ für jeden einzelnen persönlichen Beitrag zur beachtlichen Gesamtleistung.

Goldbach und wir alle haben davon wieder profitieren dürfen und damit auch einen Anteil an der Weiterentwicklung unserer Region erbringen können.

Werden wir im Blick auf den anstehenden Jahreswechsel diese Leistungsvielfalt auch im nächsten Jahr wieder verwirklichen können?

Große Herausforderungen, unter anderem mit Schul- und Schwimmbadsanierung stehen bald bevor. Wir werden also in unseren Bemühungen nicht nachlassen, aber auch die Messlatte nicht zu hoch hängen.
Vor allem soll Gründlichkeit vor Eile und Sachlichkeit vor Emotionen gehen.
Hierzu bitte ich Sie alle wieder um Ihre Mithilfe und bestärke meine Bitte mit einer Geschichte nach Christoph von Schmied:

Ein Vater hatte sieben Söhne, die öfter miteinander uneins wurden. Einige Menschen dachten schon daran, sich diese Uneinigkeit zunutze zu machen und die Söhne nach dem Tod des Vaters um ihr Erbteil zu bringen. Da ließ der Vater eines Tages alle sieben Söhne zusammenkommen, legte ihnen sieben Stäbe vor, die fest zusammengebunden waren, und sagte: „Demjenigen von euch, der dieses Bündel Stäbe entzweibricht, vermache ich das Erbe.“ Einer nach dem anderen strengte alle seine Kräfte an und jeder meinte nach langem, vergeblichem Bemühen: „Es ist gar nicht möglich!“ „Und doch“, sagte der Vater, „ist nichts leichter.“ Er löste das Bündel auf und zerbrach einen Stab nach dem anderen mit geringer Mühe. „Ei“, riefen die Söhne, „so ist es freilich leicht, so könnte es ein kleiner Junge.“ Der Vater aber sprach: „Wie es mit diesen Stäben ist, so ist es mit euch, meine Söhne. Solange ihr fest zusammenhaltet, werdet ihr bestehen, und niemand wird euch überwältigen können. Wenn ihr aber untereinander zerstritten seid, so geht es euch wie den Stäben, die hier zerbrochen auf dem Boden herumliegen.“

Ich wünsche Ihnen, auch im Namen des Marktgemeinderates und der Belegschaft, ein gesegnetes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und alles Gute für das neue Jahr, vor allem eine starke Einheit aus Vielfalt, Gesundheit und Gottes Segen.

Ihr Bürgermeister
Thomas Krimm


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