Chronologie eines Wasserrohrbruchs in der Winzerstraße

Am Sonntag, den 3.11.2019 trat gegen 10.15 Uhr Wasser durch die Asphaltdecke an die Oberfläche. Kurz darauf wurde der Schaden bemerkt und an das über das Wochenende Bereitschaftsdienst habende E-Werk gemeldet. Der Mitarbeiter des E-Werks besichtigte den Schaden, verständigte die für den Notdienst zuständige Baufirma und anschließend die an dem Leitungsstrang hängenden Anwesen über die bevorstehende Schließung des Wasserschiebers.
Kurz nach 12.00 Uhr begann die Baufirma, den Asphalt zu schneiden, anschließend die Asphaltdecke zu öffnen und die Teile abzutransportieren.
Danach musste das völlig durchnässte Erdreich vorsichtig aufgenommen werden, um keine weiteren dort verlegten Leitungen, z.B. Gasleitung oder Kanal, zu beschädigen.
So musste viel in Handarbeit geleistet werden, was bei dem klebrigen Lehmboden die reinste Knochenarbeit war.
Gegen 18.00 Uhr war die Wasserleitung freigelegt, das Leck und ein Armaturenschaden geortet. Nun war es die Aufgabe des E-Werk-Mitarbeiters, das Leck mit einer Rohrschelle abzudichten, die Armatur auszutauschen und danach durch Fluten der Leitung die Dichtigkeit zu prüfen.
Nach Feststellung der Dichtigkeit wurde die Leitung über den Hydranten gespült und gegen 19.30 Uhr waren die Anwesen wieder an die Wasserversorgung angeschlossen.
Bereits bei den Aufräumarbeiten und der Absperrung der Baustelle setzte der Regen ein, der zum Glück über den Tag ausgeblieben war.
Arbeiten an Wasserrohrbrüchen sind durch die aufgrund des enormen Wasseraustritts völlig matschige Umgebung wirklich eine Herausforderung.

Absolute Hochachtung und ein herzliches Dankeschön an alle Beschäftigten, die uns die Wasserversorgung bei Tag und Nacht sichern bzw. wiederherstellen. Es ist eben nicht selbstverständlich, dass beim Öffnen des Wasserhahnes auch immer sauberes Trinkwasser kommt.

Bei den alljährlichen Straßenbaumaßnahmen werden auch stets die Wasser- und Kanalleitungen erneuert, um das Risiko von Wasserrohr- oder Kanalbrüchen zu minimieren. Schließlich kommen die Leitungen aus der Expansionszeit Goldbachs nun eben auch in die Jahre.


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