Erhebliche Gefahren im Wald!

Wie aus vermehrten Berichterstattungen der letzten Wochen in den verschiedenen Medien sicherlich bekannt ist, zeichnen sich in den Wäldern aufgrund des Trockenjahres 2018 und auch der diesjährigen Hitzewellen erhebliche Schadensentwicklungen ab.
Neben dem massiven Borkenkäferbefall bei den Fichten, sind ähnliche Entwicklungen inzwischen auch bei Laubbäumen, wie der Buche, zu erkennen.
Wassermangel und Schädlingsbefall führen zum vermehrten Absterben partieller Baumteile oder ganzer Bäume.
Abgestorbene Äste oder sogar ganze Kronen bilden nun erhebliche Gefahren für Besucher des Waldes, da sie bei starken Winden relativ schnell abbrechen.
Abgestorbene Äste oder Kronen sind jedoch oftmals durch die bestehende Belaubung im Umfeld nicht zu erkennen.
Zudem kann das gesamte Wegenetz im Goldbacher Wald von ca. 12 km nicht ausreichend auf solche Gefahren hin kontrolliert werden.
Teilweise sind die an Wegen liegenden Waldflächen auch im Privatbesitz.

Deshalb folgende Hinweise:

Der Wald sollte besonders bei und nach Stürmen sowie an windigen Tagen gemieden werden!

Privatwaldbesitzer, insbesondere mit Grundstücken an öffentlichen Straßen und Waldwegen, werden hinsichtlich möglicher Haftungsfragen in Schadensfällen aufgefordert, den Zustand des Baumbestandes und mögliche Gefahren für Wegebenutzer zu prüfen und ggf. zu beheben.

Um die Ausbreitung der Schädlinge, wie z.B. Borkenkäfer, einzudämmen sind auch die Bäume in Privatwaldgrundstücken von den Eigentümern auf Befall zu kontrollieren und ggf. zu entfernen.

In beiden Fällen greift § 823 BGB.

Wir verweisen auch auf die Veröffentlichung des Landratsamtes im Main-Echo vom 09.08.2019


Alle News