Nicht nur „Nicht mehr vergessen“, sondern vor allem „Nicht mehr zulassen!“ Gedenkveranstaltung am Samstag, den 9.11.2019, um 17.00 Uhr, am Gedenkstein in Sachsenhausen zur Reichspogromnacht 1938

Mit dem 9.11.1938 begann die düsterste Episode der deutschen Geschichte und das schrecklichste Kapitel in der Geschichte der Menschen jüdischen Glaubens.
In diesen Vernichtungswahn, befeuert von einer „Herrenmenschenideologie“ wurden schließlich auch alle anders lebenden und „nicht genehmen“ Menschen einbezogen.

Wer glaubte, dass das Gedankengut des Jahres 1938 heute nicht mehr existent ist, wurde durch den Terroranschlag von Halle am 9. Oktober eines Besseren belehrt.
Es ist im Gegenteil wieder eine Zunahme des Antisemitismus, der Ausgrenzungen und des Hasses zu verzeichnen. Gerade in den so genannten Sozialen Netzwerken werden diese Botschaften öffentlich geäußert.
Geschehnisse, die weit weg zu sein scheinen, werden oft achselzuckend oder sogar unberührt akzeptiert oder ignoriert.
Die Hinnahme dieser Entwicklung ist jedoch bereits die beginnende Erosion unserer Demokratie, unserer Freiheit, Sicherheit und Vielfalt.

Gedenken wir am 9.11. allen Opfern und setzen wir ein Zeichen gegen Hass und Gewalt in unserer Gesellschaft, treten wir ein für ein friedliches Miteinander.
Verteidigen wir unser Niveau des respektvollen Umgangs mit Andersgläubigen, Andersdenkenden oder Andersfühlenden.

Im Anschluss können wir dann beim Miteinander unsere herzliche Gemeinschaft beim Burschenverein pflegen.

Ihr Bürgermeister
Thomas Krimm


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