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alte handys spenden ressourcen schonen

29. Juli 2026

Alte Handys spenden, Ressourcen schonen –

Handysammelaktion in den Netzwerkkommunen

Handysammelaktion

 

Landkreise Aschaffenburg, Miltenberg und Main-Kinzig-Kreis

Viele Bürgerinnen und Bürger besitzen ausrangierte Handys, Smartphones oder Tablets, die ungenutzt in Schubladen liegen. Dabei enthalten diese Geräte wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber, Kupfer oder Palladium, die durch Wiederverwendung und Recycling im Wertstoffkreislauf gehalten werden können.

 

Die Kommunen des Energieeffizienz-Netzwerkes DieKlimaKommunen³ unterstützen deshalb weiterhin die Handysammelaktion des Handysammelcenters, das seit Mai 2026 gemeinsam mit dem neuen Partner Interzero Product Cycle GmbH betrieben wird. Die gesammelten Geräte werden auf ihre Wiederverwendbarkeit geprüft, professionell aufbereitet oder – falls eine weitere Nutzung nicht möglich ist – fachgerecht recycelt.

 

Wichtige Änderung: Online-Gerätecheck vor der Abgabe erforderlich

Aus Sicherheitsgründen müssen Bürgerinnen und Bürger vor der Abgabe eines Smartphones oder Tablets einen Gerätecheck durchführen. Hintergrund sind insbesondere beschädigte oder defekte Lithium-Ionen-Akkus, die ein Brandrisiko darstellen können.

 

Vor der Einlage in die Sammelbox sollte geprüft werden, ob das Gerät:

  • funktionsfähig und einschaltbar ist,
  • keine sichtbaren Beschädigungen oder Glasbrüche aufweist,
  • keinen aufgeblähten Akku besitzt,
  • keinen Wasserschaden hat,
  • keine losen Teile enthält,
  • nicht warm wird oder verschmorte Stellen aufweist,
  • keinen Elektrolytaustritt oder chemischen Geruch zeigt. Geräte, die diese Kriterien nicht erfüllen, dürfen nicht über die Handysammelaktion entsorgt werden. Sie sind stattdessen über den örtlichen Wertstoffhof oder den Fachhandel zu entsorgen.

 

Persönliche Daten vorher löschen

Vor der Abgabe sollten sämtliche persönlichen Daten entfernt werden. Dazu gehören:

  • Löschen von Kontakten, Fotos und sonstigen Dateien,
  • Zurücksetzen auf Werkseinstellungen,
  • Entfernen der SIM-Karte,
  • Deaktivieren vorhandener Gerätesperren und Konten (z. B. Apple-ID oder Google-Konto).

Die sorgfältige Vorbereitung schützt die eigenen Daten und erleichtert eine mögliche Wiederverwendung der Geräte.

 

Haftungsausschluss

Die Teilnahme an der Handysammelaktion und die Durchführung des Online-Gerätechecks erfolgen eigenverantwortlich durch die Bürgerinnen und Bürger.

 

Die BfT Energieberatungs GmbH, die teilnehmenden Kommunen sowie die Netzwerkpartner übernehmen keine Haftung für:

  • die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Angaben im Online-Gerätecheck,
  • Schäden, die durch fehlerhafte, unvollständige oder unterlassene Prüfungen entstehen,
  • den Verlust von Daten auf abgegebenen Geräten,
  • Personen-, Sach- oder Vermögensschäden aufgrund unsachgemäß vorbereiteter oder beschädigter Geräte,
  • die Einstufung eines Gerätes als sammel- bzw. transportfähig.

 

Vor der Abgabe eines Gerätes sind die jeweiligen Vorgaben des Handysammelcenters sowie die Hinweise des Betreibers Interzero zu beachten. Für die ordnungsgemäße Datensicherung, Datenlöschung und die Durchführung des Gerätechecks ist ausschließlich die jeweilige Gerätebesitzerin bzw. der jeweilige Gerätebesitzer verantwortlich.

 

Gemeinsam für Ressourcenschutz und Klimaschutz: Bringen Sie Ihre ausgedienten Handys und Tablets zu den kommunalen Sammelstellen und schenken Sie wertvollen Rohstoffen ein zweites Leben.

 

Hintergrund Nationalen Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.“

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