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kommunaler wrmeplan

18. Februar 2026

Kommunaler Wärmeplan

Markt Goldbach schließt kommunale Wärmeplanung ab

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Der Markt Goldbach hat einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu seinen Klimazielen erreicht: Die kommunale Wärmeplanung ist abgeschlossen und der finale Wärmeplan ist nun öffentlich zugänglich. Damit liegt der Kommune ein strategischer Orientierungsrahmen vor, der aufzeigt, wie die Wärmeversorgung bis 2045 schrittweise vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt und dauerhaft abgesichert werden kann. Der Abschluss des Projekts stellt damit einen wesentlichen Baustein der lokalen Energiewende dar.

 

Grundlage des Wärmeplans ist eine umfangreiche Bestandsanalyse, die die heutige Wärmeversorgung detailliert beschreibt. Derzeit wird ein erheblicher Anteil des Wärmebedarfs weiterhin über fossile Energieträger wie Erdgas und Heizöl gedeckt. Gleichzeitig zeigt der Gebäudebestand ein deutliches Sanierungspotenzial, durch das der Wärmebedarf bis 2045 spürbar reduziert werden kann. Ergänzend belegt die Potenzialanalyse, dass in Goldbach ausreichend erneuerbare Ressourcen für klimafreundliche Wärmetechnologien vorhanden sind. Diese Ergebnisse bilden die Basis dafür, die bundesweiten Klimaziele einer treibhausgasneutralen Energieversorgung vor Ort konsequent umzusetzen.

 

Auf Grundlage der Bestands- und Potenzialdaten wurde ein Zielszenario für das Jahr 2045 erarbeitet. Es zeichnet ein ambitioniertes, zugleich auch erreichbares Bild der zukünftigen Wärmeversorgung und macht deutlich: Die vollständige Ablösung fossiler Brennstoffe ist technisch umsetzbar und wirtschaftlich darstellbar. Dabei verfolgt die kommunale Wärmeplanung bewusst keinen pauschalen Ansatz, sondern ordnet den Teilgebieten jeweils passende Versorgungslösungen zu. Wo zentrale Wärmenetze technisch und wirtschaftlich sinnvoll sind, wird deren Entwicklung vorgesehen. In anderen Bereichen bleibt eine dezentrale Versorgung im Fokus – unter anderem durch Wärmepumpen, Solarthermie oder Biomasse.

 

Neben den Klimaschutzwirkungen berücksichtigt der Wärmeplan ausdrücklich auch Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit. Ein abgestimmter Maßnahmenkatalog beschreibt die nächsten Schritte, beispielsweise die Durchführung vertiefender Machbarkeitsstudien für potenzielle Wärmenetze, die schrittweise Dekarbonisierung kommunaler Liegenschaften sowie gezielte Informations- und Beratungsangebote für die Bevölkerung.

 

Mit der fertiggestellten kommunalen Wärmeplanung verfügt der Markt Goldbach über ein wirksames Instrument, um die Wärmeversorgung systematisch weiterzuentwickeln und die Kommune bis 2045 Schritt für Schritt klimaneutral auszurichten.

 

Wichtig ist dabei der Hinweis, dass aus der kommunalen Wärmeplanung keine unmittelbaren gesetzlichen Verpflichtungen für Bürgerinnen und Bürger entstehen. Vielmehr schafft der Wärmeplan Orientierung: Er zeigt auf, welche Technologien perspektivisch sinnvoll sind, welche Investitionen sich langfristig lohnen können und in welchen Bereichen die Gemeinde selbst aktiv wird – ohne Zwang, aber mit klarer Richtung. Stand: Februar 2026

 

Klima

 

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. Das BMWK fördert die Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung für den Markt Goldbach unter dem Förderkennzeichen 67K27915 (www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie).

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